Malort

Der Malort ermöglicht einem, sich malend zum Ausdruck zu bringen, ohne dass man für das hervorgebrachte bewertet wird. Es ist ein vollkommener Wertungsfreier Raum.

Hier kann man hemmungslos seine natürliche Spur entstehen lassen, man kehrt zurück zu seinem wahren Wesen. Man lernt es zu schätzen dass die Bilder nicht bewertet, analysiert, kommentiert oder ausgestellt werden. Die Bilder dürfen einfach sein. Es ist ein Spiel welches keine Fremden einbezieht es findet für sich statt und ist befreiend.

Im Malort findet die sogenannte Formulation statt, sie bedarf keines fremden Beistands. Sie setzt keine besondere Veranlagung voraus. Es gibt also keine Formulationsbegabte oder Unfähige, keine durch Lebenserfarung und Umfeld Begünstige oder Benachteiligte. Die Formulation unterscheidet sich von der Kunst, da sie keine vermittelnde Rolle hat.
Die Formulation schöpft endlos aus den verborgenen Aufspeicherungen in der organischen Erinnerung, hier im Malort entsteht dadurch die Spur auf dem weissen Blatt.


Der Malort lässt sich als Spiel bezeichnen, welches keinem künstlerischen oder therapeutischen Bereich angehört.
Und doch erzeugt es ein Wohlbefinden und gibt uns Sicherheit im Leben. 
Der Malort befreit von der beigebrachten Abhängigkeit dass jemand einem Bewertet, Begutachtet oder einem durch das erschaffene Wertschätzung gegeben wird.  Man lernt dass man etwas machen kann und darf, welches einfach aus einem entstehen möchte, ohne das es eingegrenzt wird.
Der Malort fördert das Selbstbewusstsein und die Beziehung zu anderen, in einem harmonischen, wettkampflosen, nirgendwo erreichten Gleichgewicht.


Die im Malort entstanden Bilder, werden nicht nach Hause genommen. Denn ausserhalb des Malorts werden die Bilder, wieder in die gewohnte Wertungs-Zone hineinkommen. Was dem malenden überhaupt nicht dienlich ist.

Termine auf Anfrage.


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